Elektrische Muskelstimulation, auch bekannt als neuromuskuläre elektrische Stimulation (NMES), wird dank ihres nachgewiesenen Erfolgs bereits seit vielen Jahren im Bereich der Physiotherapie angewandt. Für jeden, der versucht, akute oder chronische Verletzungen auszukurieren, kann EMS-Training dieselben Vorteile bieten wie die herkömmliche Physiotherapie, sofern das Training Teil eines sorgfältig entwickelten Programms ist. Außerdem hilft es bei der Rehabilitation und Genesung.

Des Weiteren richtet es sich an Menschen jeglichen Alters und bekämpft Probleme im Nacken, Rücken, den Knien oder den Knöcheln. Gezieltes Training der Muskeln, insbesondere der Muskeln, die um die betroffenen Gelenke liegen, kann den Schmerz verringern und funktioniert sehr gut bei der Stärkung der tiefer gelegenen Bereiche.

Ein weiterer einzigartiger Vorteil des EMS-Ganzkörper-Trainings ist der Körper-Entspannungs-Effekt, bei dem verschiedene Frequenzen und Parameter (ähnlich jenen, die in der Krankengymnastik angewandt werden) genutzt werden, um zur Heilung beizutragen, ähnlich wie bei einer Massage.

Verschiedene Studien konnten nachweisen, dass diese Form des Trainings sowohl Rückenbeschwerden vorbeugt als auch behandeln kann. Die Wirbelsäule wird durch das Training an den Muskeln rund um den Bauchraum stabilisiert. Zudem wird ein mögliches Ungleichgewicht zwischen Muskelgruppen ausgemerzt, sodass Rumpf und Rücken stabiler und kräftiger werden.

Statistiken zu Rückenbeschwerden:

  • 88 Prozent der Betroffenen konnten ihre Rückenschmerzen verringern. Die Frequenz sowie Dauer der Schmerzen sank um 80 Prozent.
  • Während vor Beginn des Trainings 40 Prozent der Beteiligten über konstante Rückenschmerzen klagten, galt das nach sechs Wochen Training nur noch für neun Prozent.
  • Bei 44 Prozent der Patienten mit chronischen Schmerzen verschwanden die Schmerzen komplett.
  • Die Dauer der Rückenschmerzen, verursacht durch tägliche Aktivitäten wie schweres Heben, Spazieren, Bücken, harte körperliche Arbeit, Hausarbeit, Sport, Autofahren oder längeres Sitzen, verbesserte sich bei bis zu 30 Prozent der Patienten.

* Nachzulesen auf Miha-BodyTec.com
** Quelle: Studien der Universität Bayreuth (Boeckh-Behrens/Vatter 2003, Boeckh-Behrens/Walz/Niewöhner 2003, Boeckh-Behrens/Sebelefsky/Grützmacher 2002, Boeckh-Behrens/Stötzel/Benner 2003).
*** Die kompletten Studien samt Literatur können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

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